Razer eXactMat

Vor einenhalb Monaten habe ich mir eine neue sündhaft teure Maus gegönnt, die bisher ihren Dienst noch auch meinem alten, viel zu kleinen 08/15-Mauspad verrichten musste. Damit das nicht länger so ist, ging es vorgestern nach dem Termin beim Augenarzt zu einem bekannten Elektronikgroßhandel, der nach einem relativ großen Planeten benannt ist. Ihr könnt euch sicher denken, welchen ich meine. ;-)
Eigentlich wolte ich mir nur die zahlreichen 22- und 24-Zoll-Bildschirme und einige Tastaturen ansehen - aber in der Nähe der Tastaturen waren auch die Mäuse und Mauspads, wo mir sofort eins von Razer auffiel: das eXactMat. Bei Amazon.de ist es merkwürdigerweise für fast 50 Euro erhältlich, dort kostete es “nur” 30 Euro.
Zuhause angekommen, musste das riesige Mauspad - es hat ungefähr die Fläche eines 15-Zoll-Bildschirms - zuerst einmal ausgepackt werden, was verhältnismäßig einfach war. Dann bekam man erst den schicken Aluminiumrahmen und die Anti-Verrutsch-Pads zu sehen, beide sind sehr gut verarbeitet. Die Mausunterlage hat übrigens zwei verschiedene Seiten, die eine ist glatt (”Speed”) und die andere mit einer körnigen Schicht überdeckt (”Control”). Das soll zur besseren Benutzbarkeit dienen, bei pixelgenauer Grafikbearbeitung bracuht man ja mehr Kontrolle über den Mauszeiger als bei schnellen Shootern.
Praxiseinsatz
Nachdem das eXactMat auf meinem Schreibtisch lag und der Computer aus dem Standby-Moduas aufgeweckt war, konnte ein erster Funktionstest stattfinden. Der verlief nicht wirklich gut - die Maus sendete alle paar Sekunden keine Signale mehr an den Bluetooth-Stick. Möglich, dass das Aluminium die datenwellen in der luft irgendwie abgelenkt hat oder so, denn wenn der Stick näher an der Maus ist, läuft alles perfekt. Sehr merkwürdig.
Die Maus erzeugt ein recht hohes Reibungsgeräusch, was mich aber nicht stört. Das Aluminium im Mauspad senkt die Temperatur der Kunststoffoberfläche ein wenig, was im Sommer aber gerade angenehm ist.
Fazit
Das Razer eXactMat ist ein grundsolides Mauspad, dass keine größeren Fehler hat. Für 30 Euro bekommt man zwei verschiedene Oberflächen in einem riesigen Mauspad, das Ganze ist gemixt mit einem sehr schönen “Schreibtisch 2.0″-Design.






