Noah Doersing

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Ein 13-jähriger Schüler berichtet über sein Leben, das Internet und Computer. Höre ihm doch hier dabei zu!

Razer eXactMat

Vor einenhalb Monaten habe ich mir eine neue sündhaft teure Maus gegönnt, die bisher ihren Dienst noch auch meinem alten, viel zu kleinen 08/15-Mauspad verrichten musste. Damit das nicht länger so ist, ging es vorgestern nach dem Termin beim Augenarzt zu einem bekannten Elektronikgroßhandel, der nach einem relativ großen Planeten benannt ist. Ihr könnt euch sicher denken, welchen ich meine. ;-)

Eigentlich wolte ich mir nur die zahlreichen 22- und 24-Zoll-Bildschirme und einige Tastaturen ansehen - aber in der Nähe der Tastaturen waren auch die Mäuse und Mauspads, wo mir sofort eins von Razer auffiel: das eXactMat. Bei Amazon.de ist es merkwürdigerweise für fast 50 Euro erhältlich, dort kostete es “nur” 30 Euro.

Zuhause angekommen, musste das riesige Mauspad - es hat ungefähr die Fläche eines 15-Zoll-Bildschirms - zuerst einmal ausgepackt werden, was verhältnismäßig einfach war. Dann bekam man erst den schicken Aluminiumrahmen und die Anti-Verrutsch-Pads zu sehen, beide sind sehr gut verarbeitet. Die Mausunterlage hat übrigens zwei verschiedene Seiten, die eine ist glatt (”Speed”) und die andere mit einer körnigen Schicht überdeckt (”Control”). Das soll zur besseren Benutzbarkeit dienen, bei pixelgenauer Grafikbearbeitung bracuht man ja mehr Kontrolle über den Mauszeiger als bei schnellen Shootern.

Praxiseinsatz

Nachdem das eXactMat auf meinem Schreibtisch lag und der Computer aus dem Standby-Moduas aufgeweckt war, konnte ein erster Funktionstest stattfinden. Der verlief nicht wirklich gut - die Maus sendete alle paar Sekunden keine Signale mehr an den Bluetooth-Stick. Möglich, dass das Aluminium die datenwellen in der luft irgendwie abgelenkt hat oder so, denn wenn der Stick näher an der Maus ist, läuft alles perfekt. Sehr merkwürdig.

Die Maus erzeugt ein recht hohes Reibungsgeräusch, was mich aber nicht stört. Das Aluminium im Mauspad senkt die Temperatur der Kunststoffoberfläche ein wenig, was im Sommer aber gerade angenehm ist.

Fazit

Das Razer eXactMat ist ein grundsolides Mauspad, dass keine größeren Fehler hat. Für 30 Euro bekommt man zwei verschiedene Oberflächen in einem riesigen Mauspad, das Ganze ist gemixt mit einem sehr schönen “Schreibtisch 2.0″-Design.

Typolution

Ich weiß, schon wieder so ein nerviges Video, aber trotzdem: Dieses hier ist einfach klasse. Es erschafft nur aus Buchstaben und Zeichen eine eigene Welt, die unserer gar nicht mal so unähnlich ist… leider. Trotzdem hoffe ich, das das Ende dieser Welt nicht dem unserer entspricht.

Also: Schützt eure Umwelt! Setzt euren Computer beispielsweise in den Standbyzustand, wenn ihr ihn länger als 15 Minuten nicht benutzt. Schaltet den Monitor und die Lautsprecher nachts aus (Okay, iMac-User bleiben hier außen vor). Und verwendet vielleicht eine Mastersteckdosenleiste, in die ihr alle nachts nicht benötigten Geräte einsteckt und auf einen Rutsch die Stromzufuhr kappen könnt.

Ein ähnliches Video in 3D ist übrigens hier zu finden, auch ganz gut gemacht.

(via Korsti)

Brillenstärkenänderung

Ich trage schon seit ein paar Jahren eine Brille, und seit ich sie habe, benötigte nur einmal neue Brillengläser. Demnächst werde ich mir eine neue Brille gönnen - bei meiner alten Sichthilfe ist die Farbe teilweise ab und die Nasenbügel sind ein wenig verbogen, außerdem hat sich meine Sehschwäche weiter vergrößert.

Aktuell beläuft sie sich rechts auf -3,75 Dioptrien und links auf -4,25 Dioptrien, also eine ganze Menge, finde ich - wer überbietet mich?

Only

Meiner Meinung nach ein technisch gut gemachtes Musikvideo von Nine Inch Nails, war sicher eine ganze Menge Arbeit. Am besten gefällt mir - logisch - das MacBook und die überaus schicken Lautsprecher. Insgesamt kommt auch das Arrangement der Gegenstände sehr stimmig rüber.

Gran Paradiso

In einigen Monaten wird die neue Version von Mozilla Firefox herauskommen, die den Codenamen Gran Paradiso trägt - im Moment sind die Entwickler schon bei der fünften Betaversion angekommen, die auch die letzte vor den bald erscheinenden Release Candidates sein soll.

Mit der neuen Version kommt eine überarbeitete Lesezeichenverwaltung, neue Vor- und Zurückbuttons und generell eine entstaubte Oberfläche, eine neue Javascript-Bibliothek für die Entwicklung von Erweiterungen und Unterstützung für animierte PNG-Grafiken. Außerdem wird nun der Acid2-Test in den Standardeinstellungen bestanden und sowohl die Oberfläche als auch die Webseiten mithilfe der Grafikbibliothek Cairo dargestellt. Die Updates auf neue Versionen werden auch nur über gesicherte Verbindungen übertragen. Im Folgenden beschreibe ich einige der Neuerungen detaillierter.

Der neue Lesezeichenmanager

Eines der für mich interessantesten neuen Features ist der erneuerte Lesezeichenmanager namens Places. Nun kann Firefox endlich etwas, was Social-Bookmarking-Dienste schon lange können: Lesezeichen mit Tags versehen. Außerdem befindet sich in der Adresszeile des freien Browsers ein Button, der das One-Klick-Bookmarken ermöglicht - inklusive Änderung bestehender Bookmarks.

Die erneuerte Oberfläche

Die Entwickler von Mozilla haben die Oberfläche ihres bekanntesten Browsers stark überarbeitet, was einigen Benutzern, die schon lange mit Firefox surfen, bestimmt nicht gefallen wird. Besonders die Vor- und Zurücknavigation stört einige Benutzer, da sie den Vor-Button optisch dem Zurück-Button unterordnet - außer im Vollbildmodus. Das Ganze wird Keyhole genannt, sieht auch aus wie ein zur Seite gelegtes Schlüsselloch und soll zur Unverwechselbarkeit von Firefox beitragen. Ich persönlich kann mich mit allen Features gut anfreunden, irgendwie gefällt mir Keyhole aber nicht.

Außerdem sieht die Oberfläche mit der neuen Version auf allen Betriebssystemen verschieden aus - unter Windows XP sind die Buttons verschiedenfarben, unter Windows Vista sind die meisten einheitlich blau und wenn der Feuerfuchs unter Mac OS X läuft, passt sich die Oberfläche an den schicken Mac-Style an. Die verschiedenen Betriebssystem-Themes haben unterschiedliche Namen und werden sich wahrscheinlich auch unter anderen Betriebssystemen installieren lassen.

Die Adressleiste

Auch die Adressleiste hat ein Update erfahren: Der Inhalt des title-Tags einer Webseite steht in großen Lettern über der klein formatierten URL. Am rechten Rand des Menüs kann man auch noch sehen, ob man die Seite schon zu den Lesezeichen hinzugefügt hat. Durch die neue Anordnung wird nahezu doppelt so viel Platz für einen Eintrag im Menü verbraucht, aber da 22- und 24-Zoll-Monitore und HD-Auflösungen stark im Kommen sind, ist das zunehmend egal.

Durch den Einsatz der 2D-Grafikbibliothhek Cairo, die die Darstellung der Oberfläche und des Textinhalts der Websites übernimmt, ist eine viel bessere Kantenglättung bei CSS-Objekten möglich. Sie reicht zwar noch nicht an die Fähigkeiten von Safari und Mac generell heran, aber ist schon ein Schritt in die richtige Richtung.

Update: Der Realease Candidate 1 ist rausgekommen - mehr dazu bei Caschy.

The Slip

Die Industrial-Rock-Band Nine Inch Nails hat ihr neuestes Album The Slip wie auch schon das vorherige im Internet veröffentlicht - mit dem Unterschied, dass das aktuelle Album komplett kostenlos zu haben ist. Alle 10 Lieder des Albums stehen unter einer Creative Commons-Lizenz, und sie sind in vielen Dateitypen vorhanden - von MP3-Qualität bis zu CD-Qualität.

Natürlich wird das Album für die Fans auch auf CD gepresst, soll jedoch erst im Juli in diesem Format herauskommen.

Die Idee einer Veröffentlichung im Internet finde ich gut, auch wenn sie wahrscheinlich eher bekannten Künstlern vorbehalten sein wird, Musik der unbekannten Künstler wird sich sowieso jeder nur kopieren und den Urheber sofort vergessen. Außerdem ist das ganze ein weiterer Schritt gegen die sowieso sinnlosen Kopierschutzmaßnahmen der Plattenindustrie.

(via Korsti)

Apple Gewinnspiel für Blogger

Mir geht es wie den meisten von ihrem Betriebssytem frustrierten Windows-Benutzern: Ich will einen Mac! Leider sind die schönen Apfelcomputer ja nicht extrem billig, sodass ein armer Schüler sich nicht einfach so einen kaufen kann. Deshalb mache ich mal wieder an einem Gewinnspiel mit, bei dem man schön viele Macs gewinnen kann - nämlich einen iMac, ein MacBook oder einen iPod touch. Außerdem kommen es auch noch einige Amazon.de-Gutscheine in den Lostopf.

Die ganze Aktion wird veranstaltet von der Gutschein-Arena. Da gibt es allerlei Gutscheine, von denen jeder teilnehmende Blogger irgendeinen verlinken muss - ich habe mir den neuesten dort veröffentlichten Gutschein ausgesucht: Herrenausstatter Gutschein. Mit diesem Link wären wohl alle Pflichten meinerseits erledigt - bis auf die E-Mail, in der ich den Link zum Blogeintrag an die Betreiber der Gutschein-Arena schicken muss.

Hoffentlich gewinne ich was…

Wege des Bloggens

In der letzten Woche und auch schon davor habe ich kaum Zeit und Lust zum Bloggen gefunden, weil ich viel mit Schulkram beschäftigt war - zur Zeit rollt praktisch ein Klassenarbeitswelle über uns und über den Hobbit gibt es auch eine ganze Menge neues, das ich auch meinem anderen Blog posten muss. Außerdem finde ich nicht wirklich Themen, die mich interessieren und über die ich einen Eintrag schreiben würde. Kann sein, dass sich die Lage nun wieder entspannt nach meiner Konfirmation letzten Sonntag und den vielen Klassenarbeiten, aber darauf würde ich mich nicht verlassen.

Also hat sich für mich jetzt die Frage gestellt: Was mache ich mit meinem Blog jetzt? Aufgeben will ich die Seite nach den nur drei Monaten nicht, zumal ich in dieser Zeit eine Menge nette Blogger gefunden habe - das Lesen von 30 Blogs raubt mit auch eine ganze Menge Zeit. Mit Feedreadern kann ich mich nicht anfreunden, sodass ich ungefähr jeden Tag jeden dieser Blogs besuche. Natürlich schnappe ich da immer auch interessante Neuigkeiten auf.

Auf einigen Blogs habe ich auch Inspirationen gefunden - zum Beispiel gibt es auf Dasistdasen.de fast jeden Tag eine Linkmüllhalde, die allerlei sehr interessante Links enthält. Man kann nie erahnen, was als nächstes auf dem Magdeblog kommt. Und so weiter. Es gibt durchaus noch Juwelen unter den deutschen Blogs, natürlich auch viel schlechtes, aber definitiv eine Menge gutes.

Wie soll ich meinen Blog nun weiterführen? Auch alle paar Tage die Links mit Textausschnitten und Bildern veröffentlichen oder etwas anderes? Oder beim bisherigen Schema bleiben und etwa jede Woche einen Eintrag schreiben und veröffentlichen? Kürzere Einträge (Aktuell lege ich die Länge der Einträge grob über die Höhe meines Viewports fest, was bald sowieso nicht mehr so geht, weil ich mir einen 20- oder 24-Zoll-Monitor kaufen werde)?

Oder habt ihr vielleicht Vorschläge für einen wenig zeitaufwendigen und trotzdem guten Blogging-Workflow, der schön effizient ist?

Der kleine Hobbit

Die meisten von euch werden es wohl schon wissen, aber für die anderen: Der kleine Hobbit wird verfilmt! Und zwar von Guillermo del Toro, der auch bei Hellboy, Blade und Pan’s Labyrinth auf dem Regiestuhl saß. Ich habe zwar noch keinen seiner Filme vollständig gesehen, aber den Trailer und einen Ausschnitt von Pan’s Labyrinth - meiner Meinung haben sich die bereits gefundenen Mitglieder des Filmteams definitiv den passenden Regisseur herausgesucht. Viele werden sich jetzt wohl wundern, wo Peter Jackson geblieben ist: Der ist zu beschäftigt mit anderen Projekten und will deshalb nur als Produzent am Hobbit mitarbeiten.

Die Regisseursfrage ist auch noch nicht endgültig geklärt, aber die Wahrscheinlichkeit für Del Toro liegt bei ungefähr 99%, also nicht mehr viel könnte dagegensprechen. Außerdem haben sich die Fans von Tolkiens Büchern sich schon darauf eingerichtet, dass der mexikanische Regisseur die Filme drehen wird - die Filme? Ja, es werden zwei Filme gedreht: Einer, der die Handlung des Hobbits wiederspielt und ein anderer, der die Jahre zwischen dem Hobbit und dem Herr der Ringe beleuchtet. Ich persönlich finde das gut, obwohl der zweite Film wohl schwer werden wird für die Filmemacher; nämlich gibt es kaum Informationen aus Tolkiens Feder über diese Zeit.

Schauspieler sind noch nicht gefunden, weil ja auch zuerst das Drehbuch geschrieben werden muss, alle möglichen Künstler und Skulpturisten engegiert werden müssen und so weiter. Es gibt noch viel zu tun bis 2011, wo der erste Film veröffentlicht werden soll - der zweite soll dann 2012 folgen. Vielleicht müssen diese Termine auch noch verschoben werden, aber sehen wir erst einmal weiter bis zum Drehstart irgendwann 2009.

Ein paar der Schuspieler, die Tolkiens Charaktere im Herr der Ringe gespielt haben, äußerten sich schon zum Hobbit. Sogar der über 80 Jahre alte Christopher Lee könnte sich gut vorstellen, noch einmal bei einer Verfilmung eines der Werke Tolkiens mitzumachen. Ebenso der etwas jüngere Ian McKellen, der in der Filmtrilogie den alten Zauberer Gandalf verkörperte. Auch der Filmkomponist Howard Shore hat seine Mitarbeit angekündigt. Das sind doch mal gute Aussichten - ich freue mich schon so richtig auf die Verfilmung. Ihr auch?

Update: Mittlerweile ist das mit Guillermo del Toro als Regisseur auch offiziell!

Trackmania

Auch ich spiele ab und zu Computerspiele, obwohl bloggen und Blogs lesen natürlich weit weniger nervenaufreibend ist. Vor einigen Tagen habe ich bei Martin gelesen, dass es einen neue Version des beliebten Rennspieles Trackmania gibt. In der Schule habe ich auch von einigen schon etwas über das Spiel gehört - also war ich neugierig und habe mir die 500 Megabyte größe Installationsdatei heruntergeladen.

Davor hatte ich nur alle paar Wochen mal ein wenig Morrowind gespielt, oder ab und zu mal Phun und Rocket Commander, aber eben nicht wirklich oft. Morrowind ist schon 6 Jahre alt und hat dementsprechend eine nicht wirklich gute Grafik, Phun ist ein reines Physikspiel ohne viel grafischen Kram und Rocket Commander ist auch nicht wirklich perfekt. Deshalb hatz mich die Grafik von Trackmania Nations Forever erst Mal umgehauen, oder eher dass sowas auf meiner GeForce 7600 GS läuft. Besonders gut finde ich die umfassenden Grafikeinstellungen. Ohne Antialiasing und mit relativ schlechter Qualität läuft das Spiel mit 46 Bildern pro Sekunde, mit 4x Antialiasing, “dynamischen Farben” (Whatever das sein mag, wahrscheinlich einfach kräftigere Farben) und Bewegundsunschärfe sind es immer noch spielbare 28 Bilder in der Sekunde.

Das einzige, was mir wirklich fehlt, wäre ein realistisches Schadenssystem - sprich, wenn man gegen einen Baum fährt, ist die Motorhaube eingedellt oder das Auto explodiert. Aber wenn ich mir das recht überlege, wäre das doch nicht so gut… Denn dann wäre das Auto meistens schon nach wenigen Metern kaputt und der Fahrspaß hätte ein Ende. Trotzdem - für ein kostenloses Spiel ist die Grafik und auch die Physik top. Absolute Downloadempfehlung!

Update: Das einzige dumme ist, dass nach dem Spielen meine PC nicht mehr ruckelfrei läuft. Sprich, die Maus stockt ab und an und die Auslagerungsdatei ist fast 600 MB groß. Ich sollte mir mal mehr Arbeitsspeicher gönnen, das eine Gigabyte RAM genügt nicht mehr.

Bevor du gehst

Gehst du so schnell? Wenn du noch ein wenig Zeit hast, kannst du dir diese Seiten ja einmal anschauen.