Noah Doersing

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Ein 13-jähriger Schüler berichtet über sein Leben, das Internet und Computer. Höre ihm doch hier dabei zu!

Themewechsel

Ich denke, hier ist es mal Zeit für einen neuen Anstrich - die alten Farben gefallen mir nicht länger und wirken auch nicht wirklich stylish. Also muss nun ein neues Theme her. Fragt sich nur, welches? Immerhin gibt es hunderte, ach was, tausende, ach was, zehntausende Themes für WordPress. Einspaltig, zweispaltig, zehnspaltig kann ein Theme sein und aus allen möglichen Farben bestehen. Bei diesem Dschungel an möglichen Design kann einem die Wahl ganz schön scher fallen. Ist sie mir aber nicht, weil ich gerade gar nicht auf der Suche nach einem neuen Theme war, als ich es gefunden habe.

Ich habe mich nur mal eben umgeguckt, was es so für Magazinthemes gibt und wie viel sie normalerweise so kosten, dabei bin ich auf diesen schönen Artikel gestoßen (Link finde ich gerade nicht, wird nachgereicht). Besonders schön fand ich einerseits The Morning After, das ich schon auf meinem Hobbitblog benutze und deshalb hier nicht einsetze, und andererseits hat mir Grid Focus ganz gut gefallen. Das Thme ist ziemlich sauber und schnörkellos und braucht nicht lange zum Laden. Außerdem ist eine ganze Menge Platz für den lieben Content vorhanden, es hat zwei Sidebars und auch noch eine ganze Menge mehr Vorzüge als mein aktuelles Theme.

Morgen werde ich das Theme aktivieren und ein paar Einstellungen vornehmen - kann also gut sein, dass mein Blog ein paar Minuten lang nicht ganz so funktioniert, wie er soll.

Außerdem habe ich einen Meilenstein geschafft: Gesternt hatte ich zum ersten Mal über 50, nämlich 52 Unique Visitors. Sonst habe ich immer nur so um die 30 Stück. Aber es geht voran mit meinem Blog - auch der Hobbitblog kann zur Zeit relativ viele Besucher verzeichnen, zur Zeit schreibe ich da aber auch eine ganze Menge.

WordPress 2.5 wird kommen…

…nur weiß keiner, wann. Eigentlich sollte die neueste Version der beliebten Weblogsoftware schon am 10. März erscheinen, aber bisher gab es noch nicht einmal eine offizielle Ankündigung wegen der Verschiebung. Der wahrscheinlichste Termin wäre der heutige Montag, so steht es nämlich in der Roadmap des WordPress-Tracs, allerdings sind noch ungefähr 375 Tickets offen - die lassen sich nicht alle bis Mitternacht abarbeiten.

Also werden alle WordPress-Fans noch ein wenig auf die finale Version der neuen Oberfläche im Adminbereich warten müssen, was ich gar nicht mal so schlecht finde. Ich gestehe nämlich: Die alte Oberfläche finde ich viel besser, da sie logisch gegliedert und mir - und vielen anderen Benutzern - bestens vertraut ist! In der Neuen sind die Links beispielsweise dem “Schreiben”-Link untergeordnet, das Design rückt mehr in den Vordergrund (ist ja schön und gut, aber man ändert sein Design ja nicht jeden Tag) und das ganze hat ein neues Farbschema bekommen.

Nun ja, man muss schon zugeben, dass der alte Adminbereich überholt ist. Aber für alle Nicht-Klickibunti-Web-2.0-Benutzer war das alte Menü und die kontrastreicheren Farben viel nützlicher als das neue hellblau-rot-graue, kontrastarme, das zudem subjektiv deutlich schmaler und zerquetschter daherkommt. Aber wenigstens kann man in seinem Benutzerprofil halbwegs die alten kontrastreichen Farben zurückstellen, auch wenn einige Farben nicht ersetzt werden.

However, ich werde wohl damit leben müssen. Vielleicht programmiert ein nettes Communitymitglied auch ein Plugin, dass die komplette alte Oberfläche zurücksetzt, das wäre bei den vielen alteingesessenen Benutzern auch gar nicht mal so unwahrscheinlich. Aber auf jeden Fall komme ich auch rein aus Neugier um das Update aus WordPress 2.5 nicht herum, bestimmt schwärmen auch schon bald die ersten von dr neuen Usability und beschimpfen einen als Oldie, wenn man nicht updatet.

Ach ja, ich habe gerade bei Caschy gelesen, dass es ein kostenloses drei-Ausgaben-Abo der iX gibt, dass nach der Zustellung der dritten Ausgabe automatisch endet.

Magazinige WordPress-Themes

Zur Zeit befinden sich WordPress-Themes, die im Magazin-Stil den Benutzer mit allerlei Infos verwöhnen, sehr im Trend. Als “Magazin-Theme” bezeichnet man ein Theme, dass mehrere Inhaltsspalten hat, eventuell noch die Möglichkeit, Einträge hervorzuheben oder einen Sideblog zu führen und noch vieles mehr.

Einer der schönsten Vertreter dieser Gattung ist “The Mornig After“, dass vielfältige Möglichkeiten bietet und an dessen Beispiel ich die zahlreichen magazinigen Themes für WordPress jetzt erläutere. Das einzige blöde ist, dass es nur auf Englisch verfügbar ist, deshalb habe ich es schnell mal übersetzt. Wer es auf Deutsch haben will, sollte einen Kommentar hinterlassen oder er kann mir eine Mail schicken. das Themehat einen klar strukturierten Kopfbereich - links der Titel und darunter der Slogan, rechts das Suchfeld und einige voreingestellte Links, die sich nicht dynamisch ändern lassen, sondern hardcoded sind. Sie stehen allerdings an sehr prominenter Stelle, sodass sie wohl von jedem Besucher bemerkt werden.

Unter dem Kopfbereich ist eine Leiste, in der ein Bereich für Text ist (dort steht normalerweise, auf was für einer Art von Inhalt oder wo man sich befindet) und ein großes Hintergrundbild, dass sich auch je nach dem Bereich ändert: Auf der Startseite sieht man aufgeschlagene Buchseiten, im Archiv und bei der Suche Wolken und wenn man sich auf einem Eintrag befindet, ein Feld.

Darunter kommt dann der eigentliche Inhalt. Der ändert sich natürlich, ja nachdem auf welchem Bereich des Blogs man sich befindet und was man gerade tut, auf der Startseite gibt es jedenfalls erstmal ein ziemliches Durcheinander. Erst einmal gibt es zwei Spalten, in der linken ist der neueste Eintrag inklusive eines großen Bildes darüber und in der rechten ein kurzer Text über den Blog, der auf der statischen Seite “Description” stehen muss. Unter dem Text über den Blog sind noch einmal zwei Spalten, in einer sind die letzten Einträge, in der anderen die verschiedenen Kategorien untergebracht.

Nun wieder zurück zur linken Spalte. Unter dem letzten Eintrag stheht ein besonders hervorgehobener Eintrag, er muss der Kategorie “Featured” angehören und hat links auch ein kleines Vorschaubild. Unter ihm sind die letzten fünf Einträge der “Asides”-Kategorie, die für die Weitergabe kurzer oder nicht besonders wichtiger Informationen gedacht ist. Deshalb sind die Einträge dort auch nicht optisch hervorgehoben.

Ich setze “The Morning After” in meiner übersetzten Version auf dem Hobbitblog ein, bisher hat es mir - nach einigen Anpassungen und Optimierungen - gute Dienste geleistet. Anfangs wurde Einträge teilweise doppelt und an der falschen Stelle angezeigt, doch das konnte ich fixen.

WordPress ohne Datenverlust umziehen

Vor einigen Tage hatte ich endlich mal die Muße, die eigentlich schon lange anstehende Adressänderung meines Hobbitblogs zu vollziehen. Nachdem ich nämlich zwei Dinge herausgefunden hatte, und zwar erstens dass die Domain www.hobbitblog.org noch frei war und zweitens noch eine Inklusivdomain in meinem Webspacepaket zur Verfügung stand, registrierte ich die Domain. Aber wie sollte ich meine WordPress-Installation ohne Datenverlust von A nach B bringen und auch die Datenbanktabellen in eine andere Datenbank kopieren?

Eigentlich ist es relativ einfach, aber eben mit viel Kopiererei verbunden. Man muss nämlich erst die Dateien der WordPress-Installation herunterladen, sie auf die neue Datenbank einstellen und dann die entsprechenden Tabellen backuppen (am besten mit phpMyAdmin), teilweise verändern und mit UTF-8-Kodierung abspeichern und dann wiederum in die Zieldatenbank importiern. Und wem das jetzt zu schnell ging (Wahrscheinlich jedem?), hier einmal in der Kurzfassung:

1. Schritt: Mache ein komplettes Backup, denn sonst können deine Daten mittendrin verloren gehen und sind dann weg. Dazu lädst du dir per FTP alle Dateien, die im WordPress-Verzeichnis und in den Unterverzeichnissen liegen, herunter und speicherst sie irgendwo - am besten auf dem Desktop. Dann gehst du auf deine phpMyAdmin-Installation (Ist bei fast allen Providern voristalliert), wählst die Datenbank mit deinen WordPress-Tabellen aus und klickst im oberen Tab-Reiter auf “Exportieren”.

Darauf kannst du die zu exportierenden Tabellen auswählen, alle anderen Optionen sind erst einmal nicht von Interesse. Nach einem Klick auf den OK-Button spuckt der Server eine ganze Menge Code aus, die du markierst und in einer Textdatei mit der Endung .sql speicherst, unbedingt muss als Zeichensatz UTF-8 ausgewählt sein.

2. Schritt: Nun musst du einige Feinarbeiten an der Datenbank-Backup-Datei vornehmen. Suche in der soeben erstellten Backupdatei nach “siteurl” und “home”. Kurz hinter den Vorkommnissen dieser Wörter müsste eine URL, nämlich die alte von deinem Blog, stehen. Ändere sie in beiden Fällen in die neue URL, speichere die Datei mit der Zeichenkodierung UTF-8 und lade die Backup-Datei in phpMyAdmin hoch. Dazu gehst du in die phpMyAdmin-Adminoberfläche und wählst die Datenbank aus, in der du das ganze dann drin haben willst. Nun klickst du oben bei den Tabs auf “importieren” und wählst im Eingabefeld die Datei aus, danach klickst du unten aus den OK-Button. Herzlichen Glückwunsch, du hast den Umzug der Datenbank abgeschlossen!

3. Schritt: Aber es fehlt noch ein Schritt, nämlich das Einstellen von WordPress auf die neue Datenbank und das hochladen. Um dem Blogsystem beizubringen, wie es mit der Datenbank connecten soll, musst du im Hauptverzeichnis von WordPress die “wp-config.php” öffnen und in den ersten paar Zeilen die Daten der neuen Datenbank eintragen. die solltest du von dienem Hoster bekommen haben. Nun musst du die Daten nur noch auf deinen Server hochladen. Und zwar in das Verzeichnis und unter die Domain, die du in Schritt zwei in die Datenbank eingetragen hast.

Fertig! Viel Spaß mit deiner neuen alten WordPress-Installation…

Wichtig: Ich übernehme natürlich keine Haftung für das Gelingen dieses Tutorials. Bei mir hat es so jedenfalls funktioniert, wie es oben steht, bei anderen führt es aufgrund anderer Severkonfigurationen eventuell zu einem anderen Ergebnis. Und das Tutorial ist natürlich auch nicht für Einsteiger, die sich noch kein bisschen mit PHP und MySQL auskennen, gedacht; ein wenig Know-How sollte schon an Bord sein.

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Bevor du gehst

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