Noah Doersing

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Ein 13-jähriger Schüler berichtet über sein Leben, das Internet und Computer. Höre ihm doch hier dabei zu!

Sharp LB-1085

…also, den Monitor hier hätte ich auch gerne - wenn da nicht der Stromverbrauch von mehr als einem Kilowatt und der stolze Preis wäre.

Hello Engines!

Vor ein paar Wochehn gab es bei SEO-united.de, einer Seite über Suchmaschinenoptimierung, ein Gewinnspiel, bei dem man zehn Mal die Suchmaschinenoptimierungssoftware “Hello Engines!” gewinnen konnte. Um teilzunehmen, musste man nur einen Kommentar zu dem betreffenden Post schreiben - am Ende standen da gut 100 Kommentare, dei an der Verlosung teilnehmen konnten. Zusätzlich bestand auch noch die Möglichkeit, eine erweiterte Version der Software mittels eines Blogeintrages und Trackbacks zu gewinnen. Tja, und ich habe gewonnen!

Im Moment überlege ich noch, ob ich die Software selbst einsetzen soll oder ob ich sie verkaufen oder verschenken oder sonstwas soll - denn wirklich brauchen tue ich sie ja nicht, obwohl sie sicherlich besucherfördernd wäre. Was soll denn überhaupt passieren, wenn man sie einsetzt?

1. Hilfreiche SEO-Checkliste, die alle wichtigen Elemente einer erfolgreichen Suchmaschinenoptimierung enthält.
2. Bewertungsfunktion, mit der Sie Ihre Website analysieren können, um zu sehen wie Sie im Vergleich zu anderen Websites dasteht.
3. Optimal geeignet, um Ihre Websites bei allen wichtigen Suchdiensten der Welt anzumelden!
4. Detailierte Statusberichte und eine History dokumentieren den Erfolg der Anmeldung.
5. Mit einem Minimum an Zeitaufwand erhöhen Sie die Bekanntheit Ihrer Websites.
6. Grundlegende Prüfung Ihrer Websites auf Fehler.
7. Hilfreiche Zusatzfunktionen und Assistenten.
8. Übersichtlich und einfach zu bedienen!

Aha. Hört sich ja ganz nett an. Wahrscheinlich ist das nichts-tun-aber-bekanntwerden ein wenig übertrieben, aber irgendwas wird es wohl schon bringen - sonst würden die ihre Software ja nicht für fast 100 Euro verkaufen. Ich denke mal, ich setzte Hello Engines! doch selbst ein; über einen eventuellen Erfolg werde ich dann hier berichten.

Schönes Wochenende noch!

Windows verschönern

Es gab ja schon seit jeher alternative Oberflächen für Windows. Letztes Jahrhundert, als Windows 2000 noch nicht einmal draußen war, waren es zwar nur Farbänderungen, die für Windows übernommen werden konnten, doch mit Windows XP fand ein (für Windowsuser, bei Linux und Mac gab es diese Featuers - wie bei allen angeblichen Windows-Neuerungen, die von Microsoft groß eingeführt wurden - schon lange) ganz neuer Desktop den Weg auf die heimischen Rechner. Der unterstützte einen transparenten Hintergrund bei Desktopsymbolen, die dann auch noch lesbar blieben, eine weitestgehend anpassbare Taskleiste und nicht zu vergessen das neue Startmenü. Einige der User sind natürlich wieder auf die alte Oberfläche umgestiegen, weil sich schon ein gutes halbes Jahrzehnt damit gearbeitet hatten - die meisten aber nicht, und so hatten sie vielfältige Möglichkeiten, was das Look&Feel ihres Betriebssystems betraf, ohne dass sie nicht mehr intuitiv arbeiten konnten.

Auch ich arbeite noch unter XP, Vista ist mir zu sicher. Natürlich habe ich die Oberfläche ein wenig verändert, das Standardblau war mit zu langweilig. Nun sieht meine Windows-XP-Installation ungefähr so aus. ich habe das Farbschema nicht selbst zusammengebastelt, sondern greife auf ein Vorgefertigtes zurück - es stammt sogar von Microsoft und heißt “Royale Noir” - einfach mal googlen!

Aber in diesem Blogeintrag wollte ich eigentlich ein anderes Theme vorstellen: Cairo. Es sieht ziemlich nach einer Mischung aus einem hübschen Linux und einem Mac aus, ist aber für Windows - ob auch für Windows XP, weiß ich nicht, aber unter Vista wird es wohl laufen. Das Ziel von Cairo ist es, die Produktivität zu erhöhen und die aktuellen Standarts zu erweitern. Und zwar mit dem Fokus auf Stabilität, Performance und Produktivität, und für diese Ziele sieht es bisher sehr gut aus. Das Theme ist noch nicht veröffentlicht, aber der erste Alphatest hat schon begonnen, zur Zeit testen Freiwillige die neue Oberfläche.

Es ist möglich, mehrere Fensterebenen (verschiedene Desktops sozusagen, auf denen sich unterschiedliche Fenster befinden), so wie schon seit einiger Zeit bei vielen Linux-Varianten; der Dateiexplorer ist auch sehr stark an Apples Finder angelehnt und dementsprechend sehr intuitiv und simpel. Die Startleiste hat auch ein Update erfahren und kann nun mehrere Ordner enthalten - sehr nützlich. Außerdem gibt es noch einen “Klau” aus Mac OS, nämlich kann man auf der Taskleiste Stapel ablegen, die dann in einem “macähnlichen” Effekt aufpoppen. Und natürlich sieht die Benutzeroberfläche auch einfach geil aus! (via Caschy)

Wer ist Kara?

Im Informatikunterricht “programmieren” wir nun schon seit zwei Wochen (Bzw. seit zwei Schulstunden, wir haben Informatik nur Freitags) in Kara. Kara verhält sich in ungefähr so zu anderen programmiersprachen wie Windows zu Linux, sprich, man muss sich nicht durch Programmcode fressen. Das ist für die meisten Schüler in meiner Klasse gut, weil sie sich nicht wirklich mit Computern auskennen und an einer echten Sprache mit einer halbwegs machtvollen Syntax Fehler ohne Ende produzieren würden.

Aber ich habe noch gar nicht erläutert, wer oder was Kara überhaupt ist. Kara ist ein in Java geschriebenes Programm, dass die Möglichkeit des grafischen Programmierens ohne eine Zeile sichtbaren Code ermöglicht. Mit der “grafischen Syntax” kann der Benutzer einen kleinen Marienkäfer, der seine Umwelt über Sensoren wahrnimmt, steuern, der dann die Befehle ausführt. Um den Käfer nicht allein auf der virtuellen Landkarte zu lassen, braucht man natürlich Objekte. Davon gibt es drei Arten, und zwar Kleeblätter, Pilze und Baumstümpfe. Über letztere kann Kara nicht drübergehen und sie auch nicht verschieben oder sonstwas anstellen, Baumstämme stellen praktisch die Wände dar. Pilze kann Kara einmal verschieben, danach sind auch sie unverrückbar und nicht passierbar. Und die Kleeblätter schließlich bilden kein Hindernis, aber Kara kann sie aufnehmen und wieder ablegen und so z.B. Muster anordnen.

Einen wirklichen Sinn hat das Kara-Programmieren eher nicht, es dient eher zum Legen der ersten Grundlagen für Programmiersprachen wie z.B. mehrere Funktionen, Schleifen, if-Abfragen oder ähnliche Dinge. Variablen habe ich bisher noch keine entdecken können, die sind dort aber auch relativ unnötig. Insgesamt ist Kara ein ganz nettes Paket zum Lernen des Programmierens, hat aber wenig Praxisnutzen imho - für Schulen ist es aber ideal, zumal es kostenlos ist.

Downloaden lässt sich das Programm bei Swisseduc.ch.

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