Noah Doersing

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Ein 13-jähriger Schüler berichtet über sein Leben, das Internet und Computer. Höre ihm doch hier dabei zu!

Nicht viel Zeit zum bloggen

Nach langer Zeit ein paar Tagen melde ich mich mal wieder hier - und eigentlich auch nur um zu sagen, dass hier erst mal nicht mehr viel kommt. Hab nämlich ziemlich viel mit Klassenarbeiten und auch sonst mit Schule am Hals, in 12 Tagen halte ich meine GFS (”Gleichwertige Feststellung von Schülerleistungen” oder auch “Groß angelegte Folter von Schülern”) und habe dafür noch absolut gar nichts gemacht.

Zu dem ganzen Stress kommt auch noch meine Klasse hinzu, über die ich mich schon an anderer Stelle ausgelassen habe. Die Fußball-EM nervt auch noch ganz schön, so langsam hoffe ich auf ein möglichst schnelles Ausscheiden der Deutschen - einer meiner Freunde ich nämlich relativ verrückt nach Fußball, während ich mich einfach nur angenervt fühle (22 erwachsene Menschen mit hohem Einkommen streiten sich um einen dummen kleinen Ball? Ab ins Irrenhaus, bitte!).

Leider, leider kommt in fünf Tagen auch noch der dritte Firefox raus, den muss werde ich dann auch mal testen und darüber schreiben.

Hamburger aufgepasst!

Hallo, mein Name ist Marcel Wichmann, ich bin 19 Jahre alt und suche nach einer Bleibe. Dies ist relativ wichtig, darum bitte ich jeden diesen Beitrag zu lesen. Auch diejenigen, die denken, dass es sie nichts angeht.

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I’m a geek

Ich wollte gerade twittern, dass Twitter offline ist bzw. gerade ein wenig an den Servern herumgeschraubt wird. Schon irgendwie ziemlich freakig. Tja, man hat halt ein schlimmes Schicksal als Twittersüchtiger - aber man kann immerhin mithilfe von Twitter seine Schlafzimmerlampen anschalten.

Wege des Bloggens

In der letzten Woche und auch schon davor habe ich kaum Zeit und Lust zum Bloggen gefunden, weil ich viel mit Schulkram beschäftigt war - zur Zeit rollt praktisch ein Klassenarbeitswelle über uns und über den Hobbit gibt es auch eine ganze Menge neues, das ich auch meinem anderen Blog posten muss. Außerdem finde ich nicht wirklich Themen, die mich interessieren und über die ich einen Eintrag schreiben würde. Kann sein, dass sich die Lage nun wieder entspannt nach meiner Konfirmation letzten Sonntag und den vielen Klassenarbeiten, aber darauf würde ich mich nicht verlassen.

Also hat sich für mich jetzt die Frage gestellt: Was mache ich mit meinem Blog jetzt? Aufgeben will ich die Seite nach den nur drei Monaten nicht, zumal ich in dieser Zeit eine Menge nette Blogger gefunden habe - das Lesen von 30 Blogs raubt mit auch eine ganze Menge Zeit. Mit Feedreadern kann ich mich nicht anfreunden, sodass ich ungefähr jeden Tag jeden dieser Blogs besuche. Natürlich schnappe ich da immer auch interessante Neuigkeiten auf.

Auf einigen Blogs habe ich auch Inspirationen gefunden - zum Beispiel gibt es auf Dasistdasen.de fast jeden Tag eine Linkmüllhalde, die allerlei sehr interessante Links enthält. Man kann nie erahnen, was als nächstes auf dem Magdeblog kommt. Und so weiter. Es gibt durchaus noch Juwelen unter den deutschen Blogs, natürlich auch viel schlechtes, aber definitiv eine Menge gutes.

Wie soll ich meinen Blog nun weiterführen? Auch alle paar Tage die Links mit Textausschnitten und Bildern veröffentlichen oder etwas anderes? Oder beim bisherigen Schema bleiben und etwa jede Woche einen Eintrag schreiben und veröffentlichen? Kürzere Einträge (Aktuell lege ich die Länge der Einträge grob über die Höhe meines Viewports fest, was bald sowieso nicht mehr so geht, weil ich mir einen 20- oder 24-Zoll-Monitor kaufen werde)?

Oder habt ihr vielleicht Vorschläge für einen wenig zeitaufwendigen und trotzdem guten Blogging-Workflow, der schön effizient ist?

Bloggen ist out?

Jürgen Liechtenecker hat eine Blogparade gestartet, in der er der Frage Bloggen ist out? nachgeht - eine berechtigte Frage, wo doch viele Blogs nur für wenige Wochen oder Monate existieren und auch nicht selten gut besuchte Blogs von ihren Autoren dichtgemacht wurden, weil sie einfach keinen Spaß mehr am Bloggen fanden. Und weil ich gerade sowieso nicht besseres zu tun habe, als auf die drei Klassenarbeiten nächste Woche zu lernen, schreibe ich doch auch meine Erfahrungen danieder…

Wie lange bloggst du schon?

Auf diesem Blog erst zwei Monate, allerdings hatte ich davor auch schon mehrere Blogs, alle habe ich aber schon nach kurzer Zeit aufgegeben. Keine Ahnung, wieso, aber irgendwie hat es mir keinen Spaß gemacht, oder es gab so gut wie nie Kommentare.

Wie viel Beiträge veröffentlichst du regelmäßig?

Das variiert ein wenig und kommt ganz darauf an, was ich denn überhaupt bloggen könnte. Wenn ich nichts zu bloggen habe, dann blogge ich eben nicht - wenn ich viel bloggen kann, dann blogge ich auch öfters. Meist ist der Abstand zwischen den einzelnen Einträgen so ungefähr zwei bis vier Tage; ich denke, wenn ich öfter bloggen würde, hätte ich überhaupt keine Zeit mehr für die Schule. Das gilt natürlich nur für diesen Blog, auf dem Hobbitblog schreibe ich immer etwas neues, wenn mir Neuigkeiten zu Ohren kommen.

Bist du mit anderen Bloggern gut vernetzt, kennt ihr euch persönlich?

Persönlich kenne ich keinen Blogger außer meinem Vater - aber ich denke, ganz gut vernetzt bin ich schon, beispielsweise über Twitter oder halt über Kommentare auf meinen Blog und deren Blogs.

Ist bloggen deiner Meinung nach out?

Nein, ganz und gar nicht. Klar, der Bloghype ist weitestgehend vorbei und wurde durch den Social-Networking-Hype ersetzt, aber das ist keineswegs ein Nachteil: Nun kristallisieren sich die guten Blogs aus den schlechten heraus, die Spreu trennt sich sozusagen vom Weizen. Einige alteingesessene Blogger, die ihren Blog geschlossen haben, kehren auch wieder zurück in die Blogosphäre und schreiben einfach wieder drauflos.

Was könnte danach kommen, wie sieht der Blog der Zukunft aus?

Das mobile Internet ist gerade ja ein heißes Thema, zumal es vom iPhone, dem Eee PC und ähnlichen Geräten vorangetrieben wird. Deshalb ist es nicht unwahrscheinlich, dass mehr mitten aus dem Leben gebloggt wird und man nicht nur Zuhause vor dem Bildschirm seinen Blog pflegt. Twitter ist auch ein nicht zu vernachlässigendes Thema, da es schnell und direkt ist und man auch kurz mal im Bus twittern kann. Auf jeden Fall aber wird es auch weiterhin größtenteils normale Blogs geben.

Hat man als neuer Blogger noch Chancen viele Leser zu bekommen?

Kommt ganz darauf an, was mal als “viele Leser” definiert, 100 verschiedene Besucher pro Tag, mehr oder weniger? Ich kann auf jeden Fall nur sagen, dass ich mit meinen durchschnittlich 30 Besuchern ganz zufrieden bin dafür, dass mein Blog noch nicht lange existiert.

Wirst du dein Leben lang bloggen?

Nein. In 50 Jahren gibt es ja sowieso keine Blogs mehr, sondern irgendetwas komplett neues, schnelleres, einfacheres.

Update: Die Auswertung der Blogparade ist hier zu finden. Es sind ein paar ganz interessante Ergebnisse herausgekommen, ein Besuch lohnt sich also.

Noch ein Stöckchen…

…diesmal nicht von Ede, sondern von Martin. Was ein Stöckchen ist und warum sie existieren, habe ich schon lang und breit in diesem Eintrag erklärt, deshalb hier nur eine kurze Zusammenfassung: Ein Stöckchen wird zwischen Bloggern herumgeworfen, sprich weitergegeben. Dabei handelt es sich normalerweise um eine kleine Aufgabe, die nicht wirklich viel Zeit in Anspruch nimmt und deren Ergebnisse man in seinem Blog veröffentlicht - nach der Erfüllung dieser Aufgabe muss das Stöckchen dann an mindestens eine person weitergegeben werden, manchmal steht auch eine vorgegebene Anzahl der Empfänger in der Aufgabenstellung.

In meinem konkreten Fall lautet die Aufgabenstellung:

1. Setze einen Link zu der Person, welche dir das Stöckchen zugeworfen hat.
2. Erwähne die dazugehörigen Regeln in deinem Blog.
3. Erzähle von dir 6 unwichtige Dinge, Gewohnheiten oder Macken.
4. Gib das Stöckchen am Ende deiner Antworten an 6 Leute durch Verlinkung weiter.
5. Hinterlasse bei der jeder der gewählten Personen einen Kommentar in ihrem Blog oder Website, dass sie “getagged” wurden.

Okay, ich habe oben ja schon erwähnt, dass ich das Stöckchen von Martin an den Kopf geworfen gekriegt habe, der Link findet sich auch oben - und die Regeln stehen über diesem Absatz. Nun muss ich wohl sämtliche Macken von mir schildern - mal gucken, ob ich sechs Stück davon zusammenkriege:

1. Ich fühle mich ohne einen Computer mit Internet-Zugang unwohl.
2. Ich klicke mich so ungefähr drei Mal pro Tag durch meine gesamte Blogroll.
3. Ich kaufe mir Mäuse für €73, obwohl meine noch funktioniert.
4. Ich sage auch im realen Leben nicht allzuselten “Lol”.
5. Wenn irgendjemand meinen Teppich verschiebt, kann ich das nicht ausstehen.
6. Ich habe eine uralte weiße riesige Tastarur.

So, an wen könnte ich dieses Stöckchen denn jetzt weiterwerfen, wenn es doch schon so weit verstreut durch die Gegend fligt? Ich werfe es mal sozusagen in die Luft und wer es fängt, vermerke es als doch bitte per Trackback oder Pingback in den Kommentaren. So langsam werde ich den Stöckchen aber auch überdrüssig und bitte darum, mir mal diesen und den folgenden Monat nichts zuzuwerfen - sonst sehe ich die Bäume vor lauter herumfliegenden Stöckchen nicht mehr…

Stöckchenalarm!

Schon erstaunlich, dass man nach nur einem Monat Blogging schon sein erstes Stöckchen empfangen kann. Aber eigentlich ist es ja nicht so merkwürdig, immerhin zählt das Internet zu den schnellsten und leider auch kurzlebigsten Medien dieser Welt - nicht umsonst werden die meisten neuen Blogs schon nach kurzer Zeit dichtgemacht. Und fleißig Stöckchen herumgeworfen, dass man oft nicht mehr ein und aus weiß von den vielen auf seine Seite verweisenden Links. Von dem Problem der hohen Verlinktheit, sodass man keinen Eintrag löschen kann, weil zu viele Leute ihn verlinkt haben, bin zumindest ich noch nicht getroffen worden.

Allerdings traf mich ein Stöckchen, und zwar schon am 28. Februar, bis jetzt hatte ich es nohc nicht bemerkt. Nun habe ich Edes Stöckchen gefunden und werde die Aufgabe erfüllen. Vielleicht muss ich einigen Lesern auch einmal erläutern, was denn ein Stöckchen überhaupt ist: So etwas wie ein Online-Kettenbrief, der normalerweise zwischen mehreren verschiedenen Blogs ausgetausch wird. Man muss dann immer eine kleine Aufgabe erfüllen, und das Stöckchen an einen oder mehrere andere Blogger weiterreichen. Ich habe nun eins von Ede bekommen, er bekam es von Mykel Jay und hat es an mich und Matti weitergegeben. Meine Aufgabe ist folgende:

1. Nimm das erste Buch in deiner Nähe, das mindestens 123 Seiten hat.
2. Öffne das Buch auf Seite 123.
3. Finde den 5. Satz.
4. Poste die nächsten 3 Sätze.

Ist doch einfach. Gerade steht “Der kleine Hobbit” in dem Spalt zwischen meinem Computer und der Wand, weil ich den ja nicht immer holen möchte, wenn ich gerade mal eine Textstelle nicht weiß und trotzdem etwas entsprechendes in den Hobbitblog schreiben will. Okay, Seite 123 aufschlagen - blätter, blätter - ah ja, da stellen sich Bilbo und Gollum gerade Rätsel. Auf gehts zur Satz fünf, und die nächsten Sätze wollen nun abgetippt werden, wenn ich die Aufgabe richtig verstanden habe: Dann fragte er sein zweites Rätsel: “Schreit ohne Stimme, fliegt ohne Schwinge, beißt ohne Zahn, murmelt und pfeift - kein Mund hats getan.” “Einen halben Augenblick”, rief Bilbo, den noch immer der peinliche Gedanke plagte, gefressen zu werden.

Schade, dass das mitten in eines der Rätsel gegangen ist; dessen Antwort ist übrigens der Wind. Danach stellen sich die zwei immer mehr Rätsel, bis Bilbo sich irgendwann fragt, was er denn in seiner Tasche habe, und Gollum versteht das als ein weiteres Rätsel - und scheitert schlussendlich daran, weil er nichts vom gestohlenen Ring in der Tasche des Hobbits weiß. Ich werfe das Stöckchen jetzt an Martin weiter, falls er Zeit hat, es anzunehmen - aber prinzipiell jeder, der auf meine Seite kommt, kann es aufgreifen.

Warum blogge ich?

Das habe ich mich schon mehrmals selbst gefragt. Ich hatte im Laufe des letzten und vorletzten Jahres schon mehrerere Blogs, die ich allerdings alle schon nach mehreren Wochen, einige sogar noch am ersten Tag aufgegeben habe - ich denke, ich hatte einfach nicht die benötigte Motivation. Ich fand es sinnlos, jeden Tag eine Stunde - ja, ich konnte nicht wirklich schnell tippen - vor dem Computer zu sitzen und ein wenig auf der Tastatur herumzukloppen.

Aber wie gesagt, das war vor ein paar Jahren, und mittlerweile kann ich mich mehr auf eine Sache konzentrieren. Aber dennoch habe ich mir vorgenommen, nicht jeden Tag einen Eintrag zu schreiben, sondern nur jede Woche, alle vier Tage oder so. Sonst schreibe ich über irgendeinen Schrott, den niemand lesen will - was ja eigentlich nicht der Sinn der Sache ist.

Ich habe noch absolut keinen Plan, über was ich denn bloggen soll oder wie ich es Strukturieren soll - jeden Sonntag eine Linkliste mit einer kurzen Beschreibung zu jedem Eintrag über alles mögliche, was ich in der vorhergehenden Woche im Netz gefunden habe? Oder lieber eine Fortsetzungsgeschichte, philosophische Erörterungen, Neuigkeiten im Web (Microsoft will Yahoo! kaufen, das große Übernahmegeschäft!) oder private Dinge aus meinem Leben?

Fest stht auf jeden Fall, dass die Einträge ungefähr so lang werden wie dieser hier. Das hat Vor- und Nachteile, denn so lesen sich die wenigsten der Leser alles durch, aber die wenigen, die das tun, kriegen viel mit. Und ein zusammenhängender Text ist auch besser als eine lange List mit Stichpunkten, die eigentlich ganz interessant sind, aber in einer Listendarstellung aus dem Zusammenhang gerissen scheinen. Natürlich gibt es auch Listen, die ausformuliert als Quatsch erscheinen, but that’s life. Eigentlich ist es Geschmackssache, wie man bloggt - einige wie Robert Basic schreiben Denglisch, andere wie Caschy eher in kurzen Sätzen, und manche, auch gar nicht mehr.

So, das wäre jetzt für eine Einführung wohl genug - dann, happy blogging an mich und happy reading an dich…

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Bevor du gehst

Gehst du so schnell? Wenn du noch ein wenig Zeit hast, kannst du dir diese Seiten ja einmal anschauen.